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Wie man eine Contouche oder Robe a la Francaise anzieht und was alles dazu gehört

 

Zuerst wird die Chemise, ein Unterkleid meist aus feinem Leinen angezogen. 

Dies ist die Unterwäsche. BH oder Unterhosen gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

 

Am besten jetzt schon Strümpfe und Schuhe anziehen, denn beweglicher wird man ab jetzt nicht mehr. Auch nicht vergessen ein Häubchen zu tragen und das Gesicht schön hell zu pudern. Ein passendes Kropfband ist der ideale Schmuck.

 

Über der Chemise wird die Schnürbrust, das Korsett dieser Zeit getragen. Es ist so geschnitten, dass es die gewünschte gerade Oberkörperform ergibt. Die Schnürbrust auf dem Bild ist vollversteift, das heisst, dass sich ein Stab neben den anderen reiht. Es gibt auch halbversteifte Schnürbrüste mit Lücken zwischen den Stäben. Die Schnürbrust wurde im Zickzack geschnürt und das Ende oben mit der Schnürung verknotet.

 

Anschließend werden die Taschen umgebunden. Später kann man durch einen Schlitz im Rock hineingreifen.

 

darüber kommt das Panier, der Reifrock, er verleiht der Robe die passende Form

 

über dem Panier wird ein weiterer Rock getragen, damit die Reifen nicht unschön durchdrücken

 

Dann kommt der sichtbare Rock, die Jupe.  Alle Röcke werden mit Bändern festgebunden. Durch den seitlichen Schlitz kann man in die Tasche greifen.

 

Auf die Schnürbrust wird nun der Stecker im wahrsten Sinne des Wortes mit Metallstecknadeln festgesteckt.

 

Jetzt erst wird die eigentliche Robe angezogen, die wiederum vorne unterhalb der Falte auf den Stecker gesteckt wird.

 

Fertig.

 

 

 

 

 

 

 

 

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