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Mittelalter

Auf dieser Seite findest Du die "echten" Gewandungen des Mittelalters. Im frühen Mittelalter war die Kleidung ziemlich weit und recht unförmig  geschnitten. Meist wurde ein T-Shirt-ähnliches Kleid (die Cotte) mit einem Überwurf getragen und einfach mit einem Gürtel zusammengehalten. Erst im 12. Jahrhundert wurde die Kleidung (zum Leidwesen der Kirche) immer enger und figurbetonter: Mit abgeschrägter Schulter und enger Schnürung. Der Beruf des Schneiders war geboren.

Stoffe und Farben:

Im Mittelalter ging es sehr farbenfroh zu. Besonders beliebt waren Grün und Rot aber auch Blau und leuchtendes Gelb. Gelb ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn mit hellem Gelb wurden Randgruppen wie Juden und Prostituierte gekennzeichnet.. Deshalb wurde gelb gerne für das Futter verwendet, da die Farbe dort nicht so leicht ausbleichen konnte. Die wichtigsten Stoffe waren Leinen und Wolle. Damit liegt man garantiert immer richtig. Baumwolle kam im Mittelalter erstmals als Leinen-Gemisch auf; und wer es sich leisten konnte trug natürlich Seide. Samt kannte man im Mittelalter übrigens noch nicht..

Adel und das gemeine Volk:

Die einfachen Leute waren in ihrer Kleiderwahl sehr eingeschränkt. So stand ihnen nur eine bestimmte Menge Stoff zu. Ausserdem musste dieser aufwendig in Heimarbeit gewebt werden. Einige Färbemittel waren sehr teuer, so konnten sie sich nur bestimmte Farbtöne leisten. Weite Hängeärmel und Schleppen waren (zumindest weitgehend) dem Adel vorbehalten.

Aber nun viel Spaß beim Stöbern. Falls Du Dein Wunschgewand hier nicht findest, beschreibe es mir bitte über das Anfrageformular. Ich setzte gerne Deine persönlichen Vorstellungen um. Die Gewandungen sind für Reenactment geieignet. 

Die Skizzen und Bilder auf dieser Seite sollen lediglich Deiner Inspiration und Information dienen.

Ich schneidere für Dich gerne die Gewandung die in jedem Detail Deinen Wünschen entspricht. 

Hier gehts zum Anfrageformular.

Gewandungen für Damen

Bliaut (12. Jh.)

Das Bliaut nahm mit der Zeit immer riesigere Ausmaße an. Die Ärmel wurden immer weiter und die Schleppe immer länger. Um das Kleid weiter zu machen, wurden viele Stoffkeile (Geren) eingesetzt. Der obere Teil des Kleids war überlang, so dass er sich am Bauch in viele Querfalten legt. Es wird an der Seite geschnürt, und unter der Schnürung schaut das Unterkleid (Cotte) durch.

Du kannst Du das Kleid gerne in unterschiedlichen Varianten bekommen. Es sind verschiedene Ausschnittformen (normalerweite Rund- oder V-Ausschnitt) und verschiedene Ärmelformen (von relativ eng bis meterweit) möglich. Das Kleid kann unterschiedlich viele Geren und/oder eine Schleppe haben. Die Querfalten am Bauch kann ich natürlich auch weglassen, wenn Dir das nicht gefällt. Ausserdem kann ich natürlich ganz nach Deinen Wünschen eine Borte oder Stickereien anbringen.

Wenn Du es mit der Authenzität nicht so genau nimmst, kann ich auch gerne die Schnürung mit Stoff unterlegen. Natürlich kann ich das Kleid auch komplett oder auch nur die Ärmel füttern.

Als Material eignet sich Leinen, feine Wolle oder Seide am besten.

              

Bliaut aus Leinen-Baumwollgemisch mit Jaquardbortenverzierung

Bliaut aus feiner Wolle


Cotte (Unterkleid)

                                                            Hochmittelalterlich:                                 Frühmittelalterlich:

Die Cotte wurde meistens als Unterkleid getragen, sieht aber auch ohne Überkleid gut aus. Normalerweise war die Cotte ein Schlupfkleid ohne Schnürung. Bei den Reichen auch gerne aus Seide und reichlich mit Borten besetzt.

Auf Wunsch kann ich auch hier Geren einsetzten oder auch andere Ärmel oder Auschnittformen machen oder eine Schnürung anbringen.

Als Material eignet sich als Unterkleid am besten Leinen oder Seide, als Oberkleid auch Wolle.

   

frühmittelalterliche Cotte aus Leinen              

spätmittelalterliche Cotten aus Seide                              


 Surcot (13 JH)

 Bild rechts: Schnürung durch handgenähte Schnürlöcher. Bild links: Schnürung seitlich durch Schlaufen.

oben: Überkleid mit annestelbaren Ärmeln und Vorderschnürung. In den Seitennähten wurde das Kleid mit Geren erweitert.

Surcout aus blauer Wolle mit Geren in den Seitennähten

Surcout mit langen Ärmeln und Geren in den Seitennähten

Sourcot aus Wolle mit langen Ärmeln mit Schlüssellochausschnitt und Geren seitlich und mittig.


Surcot mit Teufelsfenstern (spätes 13 JH)

 

Surcot mit Eselohrenärmeln (13 JH)

 

 

Diese Oberkleider wurden normalerweise über der Cotte getragen. 

Auf Wunsch kann ich Euch diese Kleider gerne mit Schnürung, Borten, Stickereien, Geren, unterschiedlichen Ausschnittformen und/oder Fütterung machen.

Als Material eignen sich Leinen, Seide oder feine Wolle am besten.                                                                                                                             


Burgundisches Hofkleid (15 JH)

Edles Hofkleid aus Burgund. Mit Borten oder Pelzbesatz und Stoffgürtel. Meistens mit einer langen Schleppe. Die Ärmel waren entweder eng oder sehr weit. Als Material wären feine Wolle oder Seide am schönsten.


Mittelalterliches Kleid

wenn Du es nicht unbedingt 100% authentisch haben möchtest, wäre vielleicht auch dieses Kleid etwas für Dich:

(ein klick auf eines der Bilder bringt Dich auf die entsprechende Seite mit mehr Infos)

Wikinger

 

Wikinger-Gewandung findest Du hier.


Mäntel

            Halbkreismantel                       Vollkreismantel

 Kapuze mit Zipfel           Spitze Kapuze        runde Kapuze

   Verschluss mit "Tasseln"      Haken-Verschluss   Verschluss mit Bindeschnur

Mit diesen Mänteln liegst Du immer richtig. Als Material eignet sich am besten feine Wolle für den Sommer oder dicke Mantelwolle (Loden) für den Winter oder für nasse Tage, denn Loden ist absolut wasserfest.


Gewandungen für Herren

Herrencotte (13 JH)

knöchellanges Gewand für den Herrn.. Die langärmlige Cotte (auch einzeln zu tragen) mit der ärmellosen Variante darüber. Auf Wunsch gerne mit Reitschlitzen einnähen und Borten oder Stickereinen.

Als Material eignet sich am besten Leinen, Seide oder feine Wolle.    

      

                                            


Herrenbliaut (12 JH)

Die männliche Variante des Bliauts war knöchel- oder knielang. 

Auch hier sind verschiedene Varianten möglich: Unterschiedlich weite Ärmel, verschiedene Ausschnittformen, Stoffkeile (Geren), Borten, Stickereien, Futter,  Querfalten am Oberkörper und unten kann es natürlich auch gerade geschnitten sein.

Das Bliaut wird an der Seite geschnürt und gibt den Blick auf die Cotte frei. Wenn Du es mit der Authentität nicht so genau nimmt, kann ich Dir die Schnürung auch gerne mit Stoff unterlegen.

Als Material eignet sich am besten Leinen, Seide oder feine Wolle.

                                                                                 


Wappenrock

Den Waffen- oder Wappenrock kann ich Dir knie- bis knöchellang machen. Natürlich auch gerne gefüttert und mit unterschiedlcihen ausschnittformen. Vorne und hinten sind die typischen Reitschlitze. 

Auf dem Wappenrock kann ich Dir gerne Dein persönliches Wappen sticken oder applizieren.

Als Material eignet sich am besten Leinen, Seide oder feine Wolle.


Mittelalter Gewandung für Kinder und Babys

Früh übt sich. Wappenrock in Babygröße. Mit Handstickerei.

 

  

Tunika für Kleinkinder aus Leinen.


Kettenhemd 

auch ein Kettenhemd in Deinen Maßen kannst Du bei mir bekommen.                                                                                                                 

 


andere Gewänder aus dem Mittelalter...

wenn Du hier noch nicht das richtige gefunden hast, kann ich Dir gerne auch noch andere Stilrichtungen aus dem Mittelalter anbieten und 

Dich auch gerne beraten. 

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